Vielleicht kennst du das nur zu gut:
Der Napf wird sorgfältig ausgewählt, das Futter immer wieder gewechselt – und trotzdem hat dein Hund Blähungen, weichen Kot oder immer wieder Durchfall. Viele Hundehalter sind in dieser Situation verunsichert, frustriert oder sogar besorgt.
Ein sensibler Magen beim Hund ist kein Zufall und auch selten „einfach nur Pech“. Oft steckt dahinter ein Darm, der aus dem Gleichgewicht geraten ist – und genau hier lohnt sich ein ganzheitlicher Blick.
Woran du einen sensiblen Magen bei deinem Hund erkennst
Verdauungsprobleme zeigen sich nicht immer gleich. Typische Anzeichen sind:
- häufige oder starke Blähungen
- weicher Kot oder wechselnde Kotkonsistenz
- wiederkehrender Durchfall
- laute Darmgeräusche
- Unruhe nach dem Fressen
- gelegentliche Appetitlosigkeit
Viele dieser Symptome werden lange „beobachtet“, weil sie nicht dauerhaft auftreten. Doch genau das ist oft ein wichtiges Signal.
Warum Blähungen und Kotveränderungen nicht nur am Futter liegen
Natürlich spielt Futter eine Rolle – doch in meiner Praxis zeigt sich immer wieder:
👉 Ein sensibler Magen ist selten nur ein Futterproblem.
Mögliche ganzheitliche Ursachen sind:
1. Ein geschwächtes Darmmilieu
Stress, Medikamente (z. B. Antibiotika), Parasiten oder frühere Erkrankungen können die Darmflora nachhaltig stören.
2. Dauerstress – oft unterschätzt
Stress wirkt direkt auf den Verdauungstrakt. Schon kleine Veränderungen im Alltag können bei sensiblen Hunden zu Durchfall oder Blähungen führen.
3. Unverarbeitete Belastungen
Nicht alles, was den Darm belastet, kommt aus dem Napf. Auch Umweltfaktoren oder emotionale Anspannung können sich über den Magen-Darm-Trakt zeigen.
4. Häufige Futterwechsel
Gut gemeint – aber oft kontraproduktiv. Ein instabiler Darm braucht Ruhe, nicht ständig neue Reize.
Was deinem Hund bei einem sensiblen Magen wirklich helfen kann
Statt immer wieder „nur“ das Futter zu wechseln, darfst du deinen Blick weiten:
🌿 Den Darm gezielt unterstützen
Ein gesunder Darm braucht:
- Stabilität
- Zeit zur Regeneration
- eine individuelle Begleitung
🌿 Stress reduzieren
Manchmal ist weniger Training, weniger Erwartung und mehr Ruhe bereits ein wichtiger Heilimpuls.
🌿 Ganzheitlich hinschauen
Verdauungsprobleme sind oft ein Spiegel des inneren Gleichgewichts – körperlich wie emotional.
Wann du genauer hinschauen solltest
Bitte nimm die Signale deines Hundes ernst, besonders wenn:
- die Beschwerden immer wiederkehren
- der Kot dauerhaft weich bleibt
- dein Hund zusätzlich matt oder unruhig wirkt
- du das Gefühl hast: „Irgendetwas stimmt nicht“
Dein Bauchgefühl als Halterin ist oft sehr zuverlässig.
Was Du selbst tun kannst, wenn Dein Hund Magenprobleme hat:
Homöopathie:
aus der Apotheke Nux vomica D6 und Pulsatilla D12 3-5 x taegl. je 5 Globuli
und Heilerde, eingeweichte Flohsamenschalen oder Haferschleim mit etwas Futter geben, damit sich der Hundemagen beruhigt.
Den Darm unterstützen mit:
Flora EM Therapura, Basan Therapura und Präbioma von provicell.de (nur bestellbar mit Therapeutencode P23-0009366)
Fazit: Ein sensibler Magen ist ein wichtiges Signal
Blähungen, Durchfall oder Kotveränderungen sind keine Kleinigkeiten, sondern Hinweise darauf, dass dein Hund Unterstützung braucht.
Je früher wir hinhören, desto besser können wir den Darm wieder ins Gleichgewicht bringen.
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