Mai 27

Verdauung beim Hund und was der Kot verrät

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Beginnt wie bei uns Menschen auch im Mund mit Hilfe von Zähnen und Speichel. Der Hund ein Schlingfresser ist. Deswegen wird die Nahrung allerdings nicht so stark verkleinert wie beim Menschen.

Beim Hund beginnt die vermehrte Speichelproduktion bereits beim Anblick des Futters.

Der Speichel macht dann die grob zerkaute Nahrung gleitfähig. Z.B. bei Hunden die Rohfutter erhalten ist der Speichel schleimig, bei Hunden die Trockenfutter bekommen eher wässrig.

Ausserdem sitzen auf der gesunden Mundschleimhaut Keime und Bakterien, die beim ersten Verdauungsvorgang mithelfen.

Die Verdauung

Die Zähne, Zahnfleisch, Mundschleimhaut sollten regelmässig geprüft werden, damit das gesunde Milieu nicht durch Entzündungen, Zahnstein und Karies gestört wird.

Über die Speiseröhre kommt die Nahrung in den Magen, wird dort mit Hilfe der Magensäure (viel aggressiver als beim Menschen) und Verdauungsenzymen mit der Verdauung begonnen.

Weiter geht die Nahrung in den Dünndarm und wird dort mit Hilfe von Verdauungsenzymen der Bauchspeicheldrüse und Gallensäuren der Gallenblase in Proteine, Kohlenhydrate und Fette gespalten.

Die Verwertung von Vitaminen und Mineralstoffen

Über die Darmwand gelangen die Nährstoffe in den Körper.

Im Dickdarm wird der Nahrung Wasser und Elekrolyte (Salze) entzogen und in den Organismus abgegeben.

Ausserdem wird Vitamin K und B hergestellt, der Eingedickte Nahrungsbrei wird dann im Mastdarm mit Schleim überzogen und über den After abgegeben.

Am After befinden sich Analdrüsen die ein Sekret abgeben damit der Kot besser gleitet. Ausserdem dient das Sekret dem Markieren.

Der Darm der Hunde ist ca. 50% kleiner als beim Pflanzenfresser. D.h. der Verdauungsvorgang dauert je nach Ernährung des Hundes 6-14 Stunden (Rohfutter wird schneller verdaut als Trockenfutter).

Generell: je mehr minderwertiges Futter gefüttert wird, um so größer und stinkender ist die Kotmenge.

Ältere Hunde sollten leicht verdauliche Nahrung erhalten, da die Leistung des Verdauungsapparates nachlässt.

Der Kotabsatz ist einer der ersten Anzeichen für Krankheiten und innere Verletzungen

Hundekot als Anhaltspunkt für gesundheitliches Ungleichgewicht:

Konsistenz:

Normal: feste, gleitfähig

Abweichung:

breiig = einseitige / falsche Ernährung, kann aber auch Stress, Überfütterung oder eine organische Krankheit anzeigen

hart: falsche Ernährung mit wenig Ballaststoffen und zu wenig Bewegung

Farbe:

Normal:

braun

Abweichung:

Hell; bei viel Knochenfütterung oder Leberproblemen

Grünlich: Fütterung von Gemüse und Grünfutter

Dunkel bis schwarz: bei Fütterung von Sehnen, Knorpel, Lunge, aber auch bei Blutungen im Darm

Überzug:

Normal:

leichte, kaum sichtbare Schleimschicht

Abweichung:

 Schleimig, fettig kann durch Probleme mit der Bauchspeicheldrüse verursacht werden.

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Wie muss der Kot vom Hund aussehen?

Hundekot sollte fest in der Konsistenz sein, aber noch weich genug, sodass er gedrückt werden kann, sodass er gut zu greifen ist (Kotbeutel). Weicher Kot oder harter Kot oder auch Durchfall können auf verschiedene Krankheiten wie z.B. Magen-Darm Infekt, Parasiten, gestörte Darmflora, Leber – und Bauchspeicheldrüsenprobleme hinweisen
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