Arthrose beim Hund: Ursache, Symptome -wie Du Deinem Hund selbst helfen kannst!

November 3, 2021

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Ich erkläre Dir hier was Arthrose beim Hund ist, welche Ursachen es gibt, und natürlich auch welche Symptome Dein Hund zeigen kann. Außerdem gebe ich Dir wertvolle Tipps wie Du Homöopathie und Nahrungsergänzungsmittel wie Vitalpilze, Kräuter und vieles mehr nutzen kannst, um Deinen Liebling zu unterstützen.

Was ist Arthrose?

Arthrose bei Hund ist eine degenerative – also durch Verschleiß bedingte – Erkrankung und kann an allen Gelenken des Hundes auftreten. Also an Kniegelenken, Schultergelenken, Hüftgelenk, Ellenbodengelenk, Fuß und Zehengelenken.

Es kommt durch verschiedene Faktoren an diesem Gelenk zu einer ungleichen Knorpelbildung und somit zu Wucherungen. Diese schränken die Beweglichkeit des Gelenkes ein. Das Bindegewebe verliert an Elastizität und damit kann das Gelenk nicht mehr gut gehalten werden – also es kommt zu Veränderung und Deformation der Gelenkknorpel u.U. auch zu Knochenauflagerungen im Gelenk.  Dabei  ist der Knorpel soweit abgenutzt, sodass ständig Entzündungen vorhanden sind und mit weiterem Fortschreiten irgendwann Knochen auf Knochen reibt.

Was ist die Ursache für Arthrose beim Hund?

Die Ursache für Arthrose sind Stoffelwechselstörung, Schonhaltung durch eine angeborene Gelenkfehlstellung, Schonhaltung aufgrund einer anderen Vorerkrankung oder Unfall, einseitige Belastung.

Welche Symptome zeigt der Hund beim Arthrose?

Die Symptome der Arthrose sind:

  • Lahmheiten
  •  die Pfote schleift beim gehen hin und wieder über den Boden
  •  die Krallen sind ungleichmässig abgelaufen
  •  der Hund hechelt vermehrt oder gibt Schmerzäußerungen von sich
  • unrunder Gang
  • lecken der Gelenke
  • verweigern von Sprüngen und Treppensteigen
  • Spielt nicht mehr
  •  lässt sich bei Spaziergängen zurück fallen oder schnüffelt sehr viel mehr (um sich eine Pause zu verschaffen)
  • setzt oder legt sich häufiger hin
  • Verhaltensänderung gegenüber Artgenossen, das kann Beschwichtigung sein wie wegschauen, aus dem Weg gehen. Oder aber auch ihn „aggressiv anzugehen, um sich den anderen Hund „vom Leib“ zu halten wegen der Schmerzen
  • Verhaltensänderung gegenüber dem Mensch kann sein, dass er sich an einigen Stellen nicht mehr anfassen lässt und u.U. schnappt, wenn man den Schmerzhaften Bereich berühren will.

Der Hund kann außerdem Probleme beim Aufstehen oder hinlegen haben. Dabei wird „lange“ nach der richtigen Position gesucht bis er sich dann hinlegt.

Die Hunde haben häufig schon frühzeitig angefangen eine Schonhaltung zu entwickeln. Dadurch kann es zu Muskelabbau kommen und durch die Schonhaltung in anderen Bereichen zu Muskelverspannungen, Steifheit, steifem Gang.

Wie wird Arthrose diagnostiziert?

Die Diagnose beim Tierarzt erfolgt durch Röntgen, der Tierarzt verordnet unter Umständen Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente gegen die Arthrose.

Man geht davon aus, dass heute jeder ca. 5 Hund an Arthrose leidet und damit eine der häufigsten Hundekrankheiten ist.

Grundsätzlich kann jeder Hund von Arthrose betroffen sein, jedoch tritt sie häufiger bei großen / schweren Hunden  auf oder bei Hunden die Vorerkrankungen, Verletzungen oder eine Gelenkfehlstellung haben wie die Ellenbogendysplasie oder Hüftdysplasie.

Arthrose ist eine langsam verlaufende Erkrankung bei der man zu Beginn als Hundehalter keine Symptome bemerkt.

Erst mit vorgeschrittenem Stadium treten dann die Symptome auf. So kann ein Teufelskreis entstehen, durch die Schonhaltung wird das betroffene Gelenk entlastet, dafür aber ein anderes Gelenk überlastet und schon entsteht auch dort eine Gelenksentzündung, die wiederum Schmerzen verursacht

Wie kann Arthrose beim Hund behandelt werden. Was hilft bei Arthrose?

 Zuerst die schlechte Nachricht, nach heutigem Stand ist Arthrose nicht heilbar.

Aber die Naturheilkunde hält eine große Anzahl an unterstützenden Mitteln bereit, dazu gehören beispielsweise:

Arthrose Hund Ursache Symptome helfen
Arthrose Hund Ursache Symptome helfen

Traumeel  ad us vet und Zeel ad us vet für Hunde

Rhus Toxicodendhron D6

Arnika D6

Achtung homöopathische Mittel müssen über die Schleimhäute aufgenommen werden, deswegen diese Mittel direkt ins Maul des Hundes geben oder ins Trinkwasser

Weihrauch

CBD Öl 10%

Vitalpilze Rücken-Hüfte (mit den Vitalpilezen Pleurotus, Auricularia, Reishi, Shiitake) am besten zusammen mit Hylocur – beides von der Firma Vettherm.de

CBD Gelenkaktiv

Canina Hanfpulver

Teufelkralle

Camu-Camu

Hagebutte

Diese Käuter, Vitalpilze und Nahrungsergänzungsmittel können ins Futter gegeben werden.

Ätherische Öle: Wintergrün, Copaiba, Strohblume die äusserlich als Mischung ins Fell eingerieben werden können oder

Aconit Schmerzöl von der Firma Wala, Traumeelsalbe oder Traumeelgel, Arikasalbe oder Arnikaöl. Die äußerliche Anwendung von Ölen oder Salben kann auch bei langhaarigen Hunderasse erfolgen.

Ziel der Naturheilkunde ist es das Schmerzmittel beim Hund möglichst reduzieren zu können, bzw. in einigen Fällen aus meiner Praxis weiß ich, dass man auch sehr lange u.U. ganz auf das Schmerzmittel verzichten kann.

Und hier noch einige Übungen für den Bewegungsapparat aus der Hundephysiotherapie, mit denen Du Deinen Hund unterstützen kannst:

Übung 1

lege Latten / Stangen oder ähnliches wie auf dem Bild aus, und locke den Hund über die Latten. Er soll die Bein heben , wenn das klappt, kannst Du beginnen mit Büchern die Latten etwas vom Boden anzuheben (bitte vorsichtig und nicht zu hoch, Dein Hund soll die Beine heben und trotzdem Spaß an dem „Spiel“ haben)

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Übung 2

stelle Flaschen/Kegel oder ähnliches (sollten nicht leicht umfallen) mit genügend Abstand zu einander auf. Dann locke Deinen Hund zwischen den Flaschen/Kegeln durch (wie Slalom), dabei belastet der Hund mal seine rechte, mal seine linke Seite

https://www.facebook.com/TierheilpraxisInHarmonieNicolaBidinger/photos/gm.2952292688374590/3020525681601245/

Übung 3

Stelle Deinen Hund auf eine Matratze/Hundebett (der Untergrund muss weich sein) achte darauf das Dein Hund mit allen vier Beinen auf der Matte steht (vielleicht kann eine zweite Person mit was leckerem den Hund dabei unterstützen). Dann legst Du Deine Hände vorsichtig auf Oberschenkel/Hüfte Deines Hund gibst sanften/leichten Druck mal auf der rechten Seite mal auf der linken Seite, dabei muss der Hund immer wieder ausgleichen/Gleichgewicht halten, so wird die Tiefenmuskulatur angeregt

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Natürlich helfe ich Dir und Deinem Hund sehr gerne und berate Dich per Telefon- oder Videoberatungstermin (als Tierheilpraktikerin in Deiner Nähe) oder in meiner Tierheilpraxis, dort biete ich zusätzlich bei Problemen mit dem Bewegungsapparat Akkupunktur mit Laser, Magnetfeldbehandlung und Behandlung nach Dorn und Massagen aus der Hundephysiotherapie an. Ich freue mich auf Dich und Deinen Liebling.

Mit meinem kleinen Ebook Arthrose, Schmerzen & Co beim Hund, gebe ich Dir meine bewährten Methoden, damit Du selbst Deinen Hund unterstützen kannst.

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